Opti-Training vom 26. Mai 2023

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In Kürze

In zwei Gruppen haben wir bei schönster Stimmung mit leichtem Wind perfekt trainieren können. Die Neuen die übten die einzelnen Segelkurse und tasteten sich das erste Mal an den am-Wind-Kurs, die Übrigen trainierten etwas Taktik bei einem Team-Race und lernten andere vom Wind abdecken.

Kurs-Segeln und Team-Race-Training

Ein paar Kids waren schon im Pfingstwochenende oder krank. Wir waren darum nur zu acht, vier von den ganz Neuen und vier Cracks. Milo und Martin trainierten mit Charlotta, Louisa, Luca und Brandon die Segelkurse und die Kids tasteten sich an’s am-Wind-Segeln. Rolf und Philipp zeigten Vincent, Finn, Constantin und Len, wie man sich bei einem Team Race gegenseitig helfen und andere vom Wind abdecken kann.

Ziele der Theorie

Milo hat einen Mini-Segeltest vorbereitet, ausgedruckt und mitgenommen. Doch mussten wir dann einerseits die Riggs nach dem Walenseelager wieder vorbereiten und andererseits brauchte die Theorie schon eine Weile, so dass der Mini-Test bis nächsten Freitag warten muss. Die Kids haben dann aber auf dem Wasser trotzdem gezeigt, dass sie schon vieles verstanden haben.

Der Fokus lag bei Martins und Milos Gruppe auf den Segelkursen. Die konnten bei dem schönen Wind auch perfekt geübt werden.

Rolf und ich zeigten den anderen vier Kids, wie man bei einem Team-Race seinem Team-Kollegen helfen kann, in dem man einem Segler des anderen Teams den Wind nimmt. Da wir nur zu viert waren, mussten wir das Setup auf dem Wasser oft resetten, damit alle wieder nah beieinander waren.

Vorwindkurse wurden nun nicht mehr einfach als gerade Linie von der Luv- zur Leeboje gesegelt, sondern es wurde geluvt, abgedeckt und um Positionen gekämpft. Diese Übung ist auch für normale Regatten wertvoll, weil auf dem Downwind bisher zu wenig Taktik angewandt wurde.

die Praxis

Luca, Louisa, Brandon und Charlotta waren von ein paar Böen etwas überrascht, machten das auf dem Wasser aber schon sehr gut. Alle vier konnten am Schluss mehr oder weniger geradeaus segeln und merkten, dass es auf dem gleichen Kurs an der Pinne nur sanfte Korrekturen braucht.

Dort, wo zu Beginn Hektik zu verspüren war, hüpfte Milo mit auf den Opti und zeigte, wie entspannt gesegelt werden kann, wenn man weiss, was zu tun ist. Diese Ruhe nahmen die vier mit und konnten sich im Training alle merklich verbessern.

Hart am Wind segeln ist noch schwierig. Weil das aber generell und insbesondere für Regatten sehr wichtig ist, werden wir das in den kommenden Trainings weiter trainieren, zusammen mit den Manövern und deren Choreographie.

Constantin hat im Walenseelager viel Selbstvertrauen getankt und pfeilte heute um die Bojen, dass er kaum wiederzuerkennen war. Alle vier, also auch Vincent, Len und Finn, haben heute erlebt, dass man aktiv etwas tun kann, um seine Postion auch auf dem Vorwindkurs zu verbessern oder die eines Kontrahenten zu verschlechtern.

Finn lief heute auch zur Höchstform auf. Er kümmerte sich nicht nur um das Briefing zu Beginn des Trainings, sondern war endlich mal aktiv im Boot, änderte die Sitzposition korrekt und segelte schon gute Vorwindkurse. Am Wind muss Finn noch lernen, das Segel genügend dicht zu nehmen und wirklich hart am Wind zu fahren. Das packen wir im nächsten Training an.

Themen für das nächste Mal

Weil viele fehlten, bei den Neuen Robin, Ferdinand und Filippos, werden wir die Kurse sicher wiederholen, Milos Mini-Test endlich machen, ein Manöver herauspicken und genauer anschauen und – bei gutem Wetter – lernen den gekenterten Opti wieder aufzustellen. Das wird lehrreich, nass und lustig!

Bei den Cracks fehlten heute Noah und Sophie. Len, Noah und Sophie sind für die Regatta in Stäfa vom 3. und 4. Juni bereits angemeldet. Finn sollte sich noch anmelden und Vincent wird dies auch tun, sofern dies die Familienagenda erlaubt. Und unsere neue Geheimwaffe Constantin würden wir also auch sehr gerne mitnehmen.

Wir werden darum die Dinge repetieren, die für das Segeln einer erfolgreichen Regatta unabdingbar sind: ein solider Start, ein sinnvolles Annähern an die Luvboje, das Kämpfen um die Innenposition bei der Leetonne. Diese Dinge schauen wir an und üben sie auch auf dem Wasser.

Und natürlich brauchen wir nach Trainingsschluss noch etwas Zeit, die Boote, Rolis und alles Material für Stäfa bereitzustellen. Wir entscheiden erst ein paar Tage vorher, wie genau wir nach Stäfa gehen, weil wir erstens genau wissen müssen, wer alles kommt, und zweitens spielt auch das Wetter eine Rolle.

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Besonderes

Auf den Videos habe ich gesehen, dass ich ab und zu ohne Rücksicht auf Verluste meine (gut gemeinten) Texte abspule. Rolf, Dein Input ist auch sehr wertvoll! Unterbrich mich ungeniert, wenn du den Kids was sagen willst.

Jessica versuchte sich dieses Mal in Schokoladen-Cupcakes – und die waren super! Während einer Trainingspause auf dem Motorboot konnten die Kids schlemmen – besten Dank! Jessica erwähnte aber auch, dass ich die Cupcakes ja nicht hier erwähnen solle, weil sie das nächste Mal nicht schon wieder backen möchte. Damit halte ich also fest, dass wir alle nächstes Mal nicht schon wieder Gebäck von Jessica erwarten.

weitere Infos

Wind (BF): 0-2, mehrheitlich 1
Gruppen: 2 (Skills)

Zielerreichung

erreicht, aber viele Absenzen

Impressionen, Fotos, Videos

2 Kommentare

  1. Hi Philipp,
    Vielen Dank für dein Lob, meine Schoko Cupcakes schmecken vielleicht eher wie Cookies, 😄 es hat mir Spass gemacht die auszuprobieren.
    Ich möchte nicht mehr im Log erwähnt werden, da ich sehr gerne für die Kids backe, wenn es mir möglich ist. Es freut mich, wenn ich eine kleine Freude für die Kids bereiten darf. Sorry, dass ich nicht den ganzen Satz ausgesprochen habe.😊

    Liebe Grüsse
    Jessica

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